Wie alles begann…

Bereits 1987 startet die Geschichte der Sojafarm. Ein amerikanischer Freund bringt das Know-how der Tofuherstellung aus Japan mit und sucht nach geeigneten Produktionsräumlichkeiten. Lothar und Waltraud Stassen sind von der Idee sofort begeistert und es ergibt sich bald die Möglichkeit, den “Schneckenhof” in Trechtingshausen für die Produktion zu nutzen. Die Räumlichkeiten sind für die Lebensmittelverarbeitung optimal geeignet, denn hier wurden vormals Weinbergsschnecken eingedost.

Der Name Sojafarm ist schnell gefunden. Übrigens: Der Begriff “Farm” hat im amerikanischen Sprachraum eine sehr viel breitere Bedeutung und schließt nicht nur den Anbau ein, sondern auch die weitere Verarbeitung.

In den ersten Jahren werden hauptsächlich drei Tofu-Sorten hergestellt. Die Produktion liegt zunächst bei etwa 200 kg pro Woche. Dazu kommt noch der Verkauf von Sojamilch an Bio-Läden. Allerlei Tofu-Kreationen entstehen in den Folgejahren. Unter anderem auch kuriose Kombis wie Sauerkraut-Tofu. Der war laut Lothar Stassen zeitweise ein richtiger Verkaufsrenner.

Erste Bilder aus den 80er

Erste Bilder aus den 80er

Von der Bohne bis zum Tofu